📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Prägrad
Burg in Österreich
Die Burgruine Prägrad liegt auf einem felsigen Vorsprung oberhalb der Ortschaft Prägrad in der Gemeinde Feldkirchen in Kärnten. Sie steht über der Bleistatt und ist eine Hangburg, die ursprünglich als Vorwerk zu einer größeren Anlage gedacht war. Der Name „Prägrad“ stammt aus dem Slawischen und bedeutet „Gebiet vor der Burg“ oder „Vorburg“. Die Ruine ist Teil der Landschaft, die von der Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten und der Ortschaft Glanhofen umgeben ist. Die Burgruine hat eine reiche Geschichte. Sie war 1166 im Besitz des Bistums Bamberg und 1258 landesfürstlich. 1456 ging sie an Friedrich III. und später an die Ernauer, 1628 an das Stift Ossiach. Die Kernburg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert erweitert. Reste eines Zwingers aus dieser Zeit sind im Südosten der Anlage vorhanden. Das spätgotische Schlossgebäude wurde 1967 abgebrochen. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Entwicklung der Burg. Die Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert sind in der Südwestecke erhalten, während die Südmauer fast vollständig neu gebaut wurde. Die Ausdehnung der Burganlage umfasst eine Fläche von etwa 14,5 × 12,5 m. Die Baugeschichte ist durch architektonische Merkmale wie Bruchsteinmauerwerk und Zwickelmauerwerk gekennzeichnet. Die Ruine ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Befestigungsarchitektur in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Feldkirchen in Kärnten
- Adresse
- Prägrad
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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