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Dolní Dunajovice
Gemeinde in Tschechien
Dolní Dunajovice ist eine Gemeinde in Südmähren, 7 km nordwestlich von Mikulov, nahe der österreichischen Grenze. Sie gehört zum Okres Břeclav und liegt in der Dunajovická sníženina am Dunajovický potok. Nachbarorte umfassen Horní Věstonice, Perná und Bavory. Der Ort war ein Längsangerdorf entlang des Retzbachs und war bis 1848 Teil der Herrschaft Dürnholz. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis 1183 zurückreicht. Von 1542 bis 1591 gab es eine Niederlassung der hutterischen Brüder, was den lutherischen Glauben prägte. Im 17. Jahrhundert wurde die Ortschaft im Dreißigjährigen Krieg geplündert. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere Großbrände und Pestepidemien. Im Zweiten Weltkrieg starben 280 Einwohner, und nach Kriegsende wurden 1489 Bewohner zwangsweise ausgesiedelt. In Dolní Dunajovice gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Kirche von St. Ägidius, die Dreifaltigkeitssäule und das Rathaus aus dem Jahr 1880. Bekannte Denkmäler sind das Kriegerdenkmal und der Gedenkstein für Rudolf von Teuffenbach. Die Gemeinde hat auch ein reiches Brauchtum, darunter die Jahrmärkte und den Brauch der Faschingsreben. Zudem gibt es Sagen wie das Teuffenbach-Läuten und den Löwen von Untertannowitz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Břeclav
- Seehöhe
- 183 m
In der Nähe
- Perná2.3 km
- Bavory3.1 km
- Horní Věstonice3.3 km
- Mušov4.6 km
- St. Leonhard (Mušov)4.6 km
- Březí u Mikulova4.3 km
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