Borken (Hessen)

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Borken (Hessen)

hessische Stadt im Schwalm-Eder-Kreis

Borken (Hessen) ist eine Kleinstadt im Schwalm-Eder-Kreis mit etwa 13.000 Einwohnern. Sie liegt zwischen Kassel und Marburg und grenzt an Gemeinden wie Fritzlar und Homberg. Das Stadtgebiet umfasst 82,3 Quadratkilometer, wobei landwirtschaftliche und forstliche Flächen die größte Nutzungsdichte darstellen. Die Stadt war im 20. Jahrhundert ein Zentrum des Braunkohlebergbaus, der nach einem schweren Grubenunglück 1988 eingestellt wurde. Die ehemaligen Tagebaue wurden rekultiviert und heute als Borkener Seenland touristisch genutzt. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Borken wurde im 12. Jahrhundert als Burg erwähnt und wurde 1317 zur Stadt gestiftet. Im 15. Jahrhundert war die Stadt Teil des Hessischen Bruderkriegs und wurde mehrfach verwüstet. Im 18. Jahrhundert zog die Verwaltung in ein neues Rathaus um. In der Neuzeit war Borken Sitz eines Amtes und später eines Amtsgerichts, das bis 1970 existierte. Die Stadt wuchs durch Eingemeindungen von 15 Stadtteilen, die bis 1974 vollzogen wurden. Besichtigungswürdig sind das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum, das die Bergbautradition der Stadt zeigt, sowie der Freilichtbereich, der über Kohle und Energie informiert. Dem Museum ist ein Naturschutzinformationszentrum zum Borkener See angegliedert. Die Stadt bietet zudem Ausblicke auf das Knüllgebirge und den Kellerwald. Die Wasserflächen wie der Borkener See und der Singliser See sind Teil des Naturschutzgebietes und werden touristisch genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Stadt in Deutschland
Ort
Schwalm-Eder-Kreis
Seehöhe
205 m

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