Museum für Vor- und Frühgeschichte
ehemaliges Museum in Köln im Bayenturm am Rheinufer der Südstadt, im Juli 1943 zerstört
Das Museum für Vor- und Frühgeschichte in Köln war eine städtische Einrichtung im Bayenturm am Rheinufer der Südstadt. Es wurde 1907 gegründet und bot eine Sammlung zur regionalen Geschichte von der Jungsteinzeit bis ins frühe Mittelalter. Das Museum stand im Zentrum der Altstadt-Süd und war Teil der historischen Landschaft der Stadt. Das Museum war für seine umfassende Sammlung und wissenschaftliche Arbeit bekannt. Carl Rademacher, Initiator der Anthropologischen Gesellschaft, führte die ersten Ausgrabungen durch und sammelte Funde aus verschiedenen Regionen. Das Museum wurde 1907 offiziell übernommen und erhielt einen eigenen Etat. Es war ein Zentrum für prähistorische Forschung und wurde durch bedeutende Entdeckungen wie das Bandkeramiker-Dorf in Lindenthal berühmt. Besucher konnten in den Ausstellungsräumen des Bayenturms auf Funde aus verschiedenen Epochen blicken. Die Räume boten einen Überblick über die Entwicklung der menschlichen Geschichte in der Region. Die Umgebung um den Bayenturm umfasste die Rheinuferzone und Teile der alten Stadtmauer. Die Ausstellungen zeigten Funde aus Grabhügelfeldern und Siedlungsstellen, die die kulturelle Entwicklung der Region verdeutlichten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Altstadt-Süd
- Erbaut
- 1907
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