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Leopoldsbad
ehemaliges Bad in der niederösterreichischen Kurstadt Baden
Das Leopoldsbad in Baden bei Wien ist ein ehemaliges Bad, das heute die Tourismusinformation beherbergt. Es steht unter Denkmalschutz und befindet sich in der Kurstadt Baden. Die Badeanstalt wurde erstmals 1662 als Heiligenkreuzerbad genannt und war bis 1812 ein wirtschaftliches Sorgenkind. 1828 wurde eine neue Technik installiert, doch die Qualität des Schwefelwassers blieb fraglich. 1883 wurde das Bad renoviert und 1884 wieder zugänglich gemacht. 1908 wurde die Quelle ausgelotet, und 1975 wurde die Leopoldsquelle neuerlich gefasst. Das Leopoldsbad war bis 1939 ein beliebtes Bad mit billigen Eintrittspreisen, besonders für ärmeren Besuchern. 1972/73 wurde es für den Mineralwasserbetrieb überholt, und ab 1995 beherbergte es die Kur- und Bäderdirektion. Die Badeanstalt war bis 1952 als Abfüllanlage in Betrieb, und ab 1988 stand das Haus leer oder beherbergte einen Flohmarkt. Die Badezeit war unregelmäßig, und das Bad war in der Zwischenkriegszeit zweimal wöchentlich in Betrieb. Das Gebäude des Leopoldsbad ist ein klassizistischer eingeschoßiger neunachsiger Baukörper mit walmbedachtem Dach. Es besitzt genutete Kanten und einen Dreiecksgiebel auf ionischen Säulen. Die Fassadengliederung der Flanken mit Rechteckfeldern stammt aus dem Motivenbereich des 18. Jahrhunderts, der bis ins 19. Jahrhundert überlebte. Der mittlere Portikus mit Rundbogenportal wird von großen rundbogigen Fenstern flankiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Badehaus
- Ort
- Baden bei Wien
- Adresse
- Brusattiplatz 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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