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Štětí
Stadt in Tschechien
Štětí liegt im Okres Litoměřice in Nordböhmen, am rechten Elbufer. Die Stadt ist zehn Kilometer nordöstlich von Roudnice nad Labem und 50 Kilometer nördlich von Prag. Sie war bis 1945 von der deutschen Bevölkerung besiedelt, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurde. Die Stadt war während mehrerer Kriege Ziel von Einquartierungen und Plünderungen, darunter im Siebenjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg. Die Stadt hat ein regelmäßiges Straßenbild mit zwei Plätzen, dem Großen und Kleinen Ring. Im Zentrum steht die Stadtkirche St. Simon und Juda, die 1785 errichtet wurde und Altarbilder des Malers Josef Kramolín besitzt. Von der alten Kirche stammen zwei Glocken aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt gliedert sich in zehn Ortsteile und mehrere Grundsiedlungseinheiten, darunter Brocno, Čakovice und Hněvice. Die Umgebung um Štětí ist geprägt von der Elbe und dem Elbfluss. Die Stadt war ein wichtiger Handelsort mit Schifffahrt und Eisenbahnverbindungen. Die historische Lage unterhalb eines Plateaus begünstigte den Obst- und Weinbau. Die Stadt war Teil der Leibgedingeherrschaft Melnik und hatte im 16. Jahrhundert zahlreiche Privilegien. Die Verkehrsanbindung war über Schifffahrt und Eisenbahn gegeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik, Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Litoměřice
- Seehöhe
- 155 m
- Website
- http://www.steti.cz/
In der Nähe
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