📷 Bild: Wikimedia Commons
Aljucén
Gemeinde in Spanien
Aljucén liegt am Río Aljucén im Norden der spanischen Provinz Badajoz, etwa 15 Kilometer nördlich von Mérida. Der Ort ist in einer Höhe von etwa 240 bis 280 Metern über dem Meeresspiegel gelegen und gehört zur Autonomen Gemeinschaft Extremadura. Die umliegende Landschaft ist geprägt von flachen Ebenen und leicht hügeligen Terrainen, die im Winter gemäßigt und im Sommer warm bis heiß sind. Die geringen Niederschlagsmengen fallen über das ganze Jahr verteilt, mit der Ausnahme der regenlosen Sommermonate. Aljucén wurde bereits in der Antike auf der Via de la Plata genutzt, einer römischen Straßenverbindung von Hispalis nach Asturica Augusta. Der Name des Ortes stammt aus dem Arabischen und deutet auf eine ehemals vorhandene Burg hin. Im Jahr 1230 wurde der Ort aus den Händen der Mauren zurückerobert und gehörte zeitweise zum Besitz des Santiagoordens. Heute ist Aljucén eine Station am südspanischen Jakobsweg und ein kleiner Ort mit traditioneller Atmosphäre. Das einzige Bauwerk von historischem Interesse ist die einschiffige Kirche San Andrés Apóstol, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Sie besitzt ein Renaissanceportal aus exakt behauenen Steinen mit einer Inschrift, die die Apostel Jakobus und Andreas darstellt. In der Umgebung von Aljucén befindet sich der neolithische Dolmen von Lácara, der etwa zehn Kilometer westlich des Ortes liegt. Die Gegend um Aljucén ist geprägt von landwirtschaftlichen Flächen und traditionellen Lebensweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Badajoz
- Seehöhe
- 280 m
- Website
- http://www.aljucen.es
In der Nähe
- El Carrascalejo2.5 km
- Mirandilla6.0 km
- Proserpina-Talsperre8.9 km
- Dolmen von Lácara7.9 km
- Carmonita12.1 km
- Trujillanos12.1 km
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