Kučeř

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Kučeř

Gemeinde in Tschechien

Kučeř ist eine Gemeinde im Okres Písek, Tschechien. Sie liegt neun Kilometer westlich von Milevsko und befindet sich im Westen des Mittelböhmischen Hügellands in der Talmulde des Bachs Kučeřský potok. Die Gemeinde grenzt an mehrere Orte im Norden, Nordosten, Osten, Südosten, Süden und Südwesten, darunter Požáry, Slabšice, Chlum und Zvíkov. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie gehörte zu den Besitzungen des Prämonstratenserklosters Mühlhausen, das 1420 von den Hussiten zerstört wurde. Später wurde die Herrschaft von verschiedenen Adelsfamilien übernommen, darunter die Schwanberger und später die Schwarzenberger. Die erste schriftliche Erwähnung von Kučeř datiert auf das Jahr 1488. In Kučeř gibt es mehrere sehenswerte Orte und Gebäude. Die Kapelle des hl. Wenzel aus dem Jahr 1881, die Steinkreuz, die keltische Viereckschanze Obrovy hroby und die Straßenbrücke Zvíkovský Vltavský most über die Moldau sind besonders. Zudem gibt es das Naturdenkmal Sobědražský prales, ein Urwaldrelikts am Westhang des Chlum. Die Gemeinde war auch der Ausgangspunkt für den Schriftsteller Josef Souhrada.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Písek
Seehöhe
432 m

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