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Iclod
Gemeinde in Rumänien
Iclod liegt im Somesch-Hochland im Norden des Siebenbürgischen Beckens in Rumänien. Die Gemeinde umfasst vier Dörfer, die sich in einer Entfernung von zwei bis neun Kilometern vom Gemeindezentrum befinden. Der Ort liegt an der Nationalstraße 1C und der Bahnstrecke Apahida–Dej, etwa acht Kilometer südwestlich von Gherla und 35 Kilometer nordöstlich von Cluj-Napoca. Die Region ist geprägt von flachen Höhenlagen und fließenden Gewässern, die den Ort umgeben. Der Ort wurde erstmals 1320 urkundlich erwähnt und war im 18. und 19. Jahrhundert ein Zentrum für rumänische Bauern, ungarische Kleinadlige und jüdische Bevölkerung. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung in der Jungsteinzeit hin, während römische Befestigungen und eine Römerstraße auf dem Gebiet des Ortes nachgewiesen wurden. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn zu verschiedenen Verwaltungsbezirken und wurde schließlich im Kreis Cluj untergebracht. Iclod ist bekannt für seine religiösen Bauten, darunter die griechisch-katholische Kirche Înălțarea Domnului aus dem 18. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche in Orman, die 1866 errichtet und 1963 renoviert wurde. Ruinen einer reformierten Kirche und ein Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert sind ebenfalls erhalten und unter Denkmalschutz. Kálmán Esterházy, ein ungarischer Politiker, lebte und wirkte in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Cluj
- Adresse
- Str. Prinicipală, nr. 117, com. Iclod
- Seehöhe
- 268 m
- Website
- http://www.primariaiclod.ro/
In der Nähe
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