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Burg Lindau
Burg in Zerbst/Anhalt, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt
Die Burg Lindau steht an der Nuthe in der Nähe der Stadt Lindau im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Sie ist eine Ruine einer Niederungsburg, die auf einem Sandsporn errichtet wurde, der einst ein Sumpfgelände war. Die Anlage liegt auf einem abfallenden Hang und umfasst eine Hauptburg mit einem zentralen Bergfried sowie eine Vorburg, die durch einen Graben abgegrenzt ist. Die Burg wurde im 9. bis 10. Jahrhundert gegründet, wie Funde slawischer Scherben belegen. 1179 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde sie ausgebaut, und der Burgturm wurde 1863 durch Herzog Leopold Friedrich erneuert. Die Anlage war bis ins 17. Jahrhundert als Fluchtburg genutzt worden. Die Burganlage umfasst eine Hauptburg mit einem Bergfried, der aus Ziegelsteinen besteht, und eine Vorburg, die durch einen Graben getrennt ist. Die Oberburg ist durch eine Zugbrücke mit der Vorburg verbunden. Der runde Bergfried ist 12 Meter stark und hat eine Mauerstärke von 2,6 Metern. Ein gut erhaltener Vorwall liegt nach Westen. Die Umfassungsmauer und das doppelte Eingangstor sind ebenfalls gut erhalten. Die Umgebung bietet einen Ausblick auf die Nuthe und die umliegende Natur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Zerbst/Anhalt
- Erbaut
- 800
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
In der Nähe
- Stadt Lindau310 m
- Völkerschlachtdenkmal393 m
- Zernitz2.7 km
- Landkreis Anhalt-Zerbst4.4 km
- Völkerschlachtdenkmal (Zerbst)6.3 km
- Rosian4.8 km
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