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Benediktinerinnenkloster Hemmingstedt
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerinnenkloster Hemmingstedt existierte nur von 1502 bis 1517. Es wurde nach der Schlacht bei Hemmingstedt 1500 gegründet, als Dank für den Sieg der Dithmarscher. Die Stiftungsurkunde datiert auf den 29. Mai 1502, und der päpstliche Legat Raimund Peraudi bestätigte die Gründung 1503. Das Kloster wurde an der Stelle der Pfarrkirche errichtet, die als Marienkirche diente. Das Kloster war zwar reich ausgestattet, aber es entstand kein geistliches Leben. Die erwarteten zwölf Jungfrauen blieben aus, und die Stiftung wurde 1513 in ein Franziskanerkloster umgewandelt. 1517 wurde die Aufhebung bestätigt, und die Gebäude wurden 1518 abgebrochen. Das einzige erhaltene Zeugnis ist der Chor der Marienkirche, der für die Stundengebete der Nonnen genutzt wurde. Die Marienkirche in Hemmingstedt beherbergt den einzigen erhaltenen Teil des Klosters. Der Chor bot den Nonnen Räume für ihre Gebete. Die Umgebung umfasst die historische Altstadt und die Pfarrkirche, die als Teil der Klostergründung diente. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Region Dithmarschen verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Hemmingstedt
- Erbaut
- 1502
In der Nähe
- Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland600 m
- Amt Kirchspielslandgemeinde Heide-Land615 m
- Hemmingstedt615 m
- Lieth1.5 km
- Dusenddüwelswarf2.5 km
- Epenwöhrden3.6 km
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