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Hamry na Šumavě
Gemeinde in Tschechien
Hamry na Šumavě liegt im Okres Klatovy und ist eine Gemeinde im nördlichen Böhmerwald, im Künischen Gebirge. Sie befindet sich am Oberlauf der Úhlava, nördlich der Trinkwassertalsperre Nýrsko und der Kravař. Im Osten erheben sich die Prenets, im Süden liegen der Jezerní hora, der Schwarze See und das Klammerloch. Im Südwesten ragt der Große Osser auf, und im Nordosten verläuft der Wandergrenzübergang Zadní Chalupy/Helmhof nach Bayern. Die Gemeinde war ein Gericht der künischen Freibauern und gehörte zu den acht Gemeinden mit besonderen Rechten. Sie war ein Zentrum für Glasproduktion, mit mehreren Glashütten, die bis ins 19. Jahrhundert betrieben wurden. Die industrielle Entwicklung umfasste auch Schleifwerke für Spiegelglas und eine Papierfabrik. 1877 wurde der Bahnhof Hammern-Eisenstraß eröffnet, und 1969 entstand die Trinkwassertalsperre Nýrsko. In Hamry na Šumavě gibt es barocke Kirchen wie die Kollerkirche und mehrere Marienkapellen. Die Gedenksteine und Kapellen erinnern an die Geschichte der Gemeinde. Die Sehenswürdigkeiten umfassen den Marienweg, die ehemalige Papierfabrik und die Kapelle am Gubrův Dvorec. Die Gemeinde ist Teil der künischen Freibauern und hat eine reiche kulturelle und industrielle Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Klatovy
- Seehöhe
- 560 m
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