📷 Bild: Wikimedia Commons
Amalienbad
Hallenbad im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten
Das Amalienbad ist ein Hallenbad in Favoriten, dem 10. Wiener Gemeindebezirk, und liegt am Reumannplatz 23. Es wurde zwischen 1923 und 1926 von der Wiener Stadtverwaltung nach Plänen der Architekten Karl Schmalhofer und Otto Nadel gebaut. Die Anlage war in ihrer Zeit die größte und modernste Badeanstalt Mitteleuropas und wurde nach der Arbeiterin Amalie Pölzer benannt, die 1924 verstorben war. Das Bad bot Platz für rund 1.300 Besucher und umfasste neben der Schwimmhalle auch Heilbäder. Die Fassade wurde mit Skulpturen von Karl Stemolak geschmückt, und die Innenausstattung folgte dem Art-déco-Stil. Die Schwimmhalle besaß ein bewegliches Glasdach, das in drei Minuten geöffnet werden konnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bad schwer beschädigt, doch es wurde in einer Sparvariante wiederhergestellt. Die Anlage gliedert sich in Schwimmhalle, Sauna, Brausebad und Sonnenbad. Die Schwimmhalle hat ein Sport- und Bahnen-Schwimmbecken sowie ein Kinderbecken. Im Saunabereich stehen Whirlpool und Infrarotkabine zur Verfügung. Zudem gibt es einen vereinfachten Spa-Bereich und eine Gastronomie. Das Gebäude beherbergt zudem ein Ambulatorium für physikalische Therapie und die Magistratsabteilung 44.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hallenbad
- Ort
- Favoriten
- Adresse
- Reumannplatz 23, 1100 Wien
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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