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Tschiertschen-Praden
ehemalige Gemeinde in Chur im Kanton Graubünden in der Schweiz
Tschiertschen-Praden war eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden, die 2009 aus den Gemeinden Tschiertschen und Praden gebildet wurde. Sie lag 7 km südöstlich von Chur und grenzte an Arosa, Churwalden, Chur und Vaz/Obervaz. Das Gebiet umfasste 11,5 km² und hatte eine Bevölkerung von etwa 600 Einwohnern, wobei die reformierte Konfession überwiegend war. Die Gemeinde war bekannt für ihre touristische Ausrichtung, insbesondere im Winter. Das Skigebiet Tschiertschen bot 25 Pistenkilometer mit der Höchstpunkte auf 2441 m. Zudem gab es zwei Vierersesselbahnen und zwei Skilifte. Die Verbindung zum Skigebiet Arosa–Lenzerheide wurde umstritten, doch ein Pendelbahnprojekt zur Verbindung mit dem Weisshorn stand 2019 erneut in Diskussion. Die Dorfkern von Tschiertschen zeichnete sich durch holzene Häuser in walserischer Bautradition aus. Die reformierte Kirche, ein gotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert, und die kunstvollen Haussprüche an den Dachgiebeln der Häuser waren weitere Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde war auch für ihre kulturelle Geschichte bekannt, darunter die Bevölkerung von Praden mit 113 Einwohnern im Jahr 2004.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Chur
- Seehöhe
- 1350 m
In der Nähe
- Bezirk Plessur522 m
- Region Plessur848 m
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- St. Peter3.1 km
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