📷 Bild: Wikimedia Commons
Zwieselbacher Rosskogel
Gipfel in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol
Der Zwieselbacher Rosskogel ist ein doppelgipfliger Berg mit einer Höhe von 3081 m ü. A. in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Er liegt im Bereich dreier Hochtäler, darunter das Kraspes-, das Gleirschtal und das Zwieselbachtal. Der Berg wird vom Kamm zwischen Zwieselbachtal und Gleirschtal begrenzt, an dem sich weitere Gipfel wie die Weitkarspitzen und die Kraspesspitze befinden. Im Norden bietet der Gipfel eine weitläufige Aussicht, während die Sicht nach Süden durch höhere Gipfel eingeschränkt ist. Die Besteigung des Zwieselbacher Rosskogels lohnt sich durch mehrere Routen. Der Nordgipfel ist in wenigen Minuten von der plateauartigen Einschartung erreichbar, während der Übergang zum Südgipfel etwas Kletterei erfordert. Die Erstbesteigung erfolgte 1881 durch Ludwig Purtscheller und Franz Schnaiter. Die Route über den Südgrat vom Gleirschjöchl wurde 2010 durch Steighilfen erschwert, und die „Via Mandani“ ist markiert. Die Skitour ist besonders beliebt, wobei die Route von Norden über das Krapsestal am häufigsten genutzt wird. Vom Gipfel aus bietet sich ein Blick auf die umliegenden Täler und Gipfel wie die Weitkarspitzen, die Kraspesspitze und den Gleirscher Rosskogel. Die Umgebung umfasst den Kraspesferner, der durch Gletscherrückgang stark verändert wurde. Die verschiedenen Anstiegsmöglichkeiten ermöglichen sowohl Wanderer als auch Skifahrer, den Berg aus unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden. Die Lage im Zentrum der Stubaier Alpen macht den Berg zu einem attraktiven Ziel für Bergsteiger und Naturfreunde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Umhausen
- Seehöhe
- 3081 m
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