Alcántara

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Alcántara

Gemeinde in Spanien

Alcántara liegt auf einem Hügel am südöstlichen Ufer des Flusses Tajo, nahe der Grenze zu Portugal. Die Stadt ist in einer Höhe von etwa 240 Metern gelegen und wird von der Provinzhauptstadt Cáceres in südöstlicher Richtung sowie von Badajoz in südlicher Richtung umgeben. Die Region hat ein gemäßigtes bis warmes Klima mit Regenfällen, die hauptsächlich im Winterhalbjahr auftreten. Alcántara wurde vermutlich schon in römischer Zeit besiedelt und erhielt ihren Namen vom arabischen Wort für „Brücke“, da sie an einer wichtigen Verbindung über den Tajo lag. Die Stadt war im Laufe der Geschichte Teil des Grenzgebietes zwischen verschiedenen Völkern und wurde im 13. Jahrhundert von den Truppen Alfons’ IX. zurückerobert. Sie war auch im Spanischen Erbfolgekrieg von Bedeutung und untermauerte die Zugehörigkeit des Ortes zu Spanien. Der Ortskern ist als historisches und künstlerisches Ensemble eingestuft und umfasst unter anderem die 194 Meter lange römische Brücke, das Wahrzeichen der Stadt. Zudem gibt es mehrere Kirchen und Kapellen, darunter die Kirche Santa María de Almocóvar und das Benediktinerkloster San Benito. Die Stadt ist auch für den Alcántaraorden bekannt, der bis 1835 in der Altstadt residierte. Die Umgebung umfasst weitere römische Brücken und Sehenswürdigkeiten wie das Dolmen von Cabezo.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Gemeinde in Spanien
Ort
Provinz Cáceres
Seehöhe
291 m
Quellen:Alcántara (CC0-1.0)

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