Burgruine Ödenburg (Hainsberg)

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OberpfalzBezirk Oberpfalz

Burgruine Ödenburg (Hainsberg)

Burgruine im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern

Die Burgruine Ödenburg liegt in der Oberpfalz, nördlich von Dietfurt an der Altmühl, im Naturpark Altmühltal. Sie befindet sich auf einem dreieckigen Bergsporn, 900 Meter nordnordöstlich von Hainsberg. Die Anlage ist Teil einer vorgeschichtlichen Höhensiedlung und umgeben von weiteren Burgställen wie Wildenstein und Mallerstetten. Die Ruine ist als Baudenkmal und Bodendenkmal geschützt. Die Burgruine war ein Sitz des Ortsadels von Hainsberg, der um 1150 urkundlich erwähnt ist. Die Anlage wurde vermutlich in der frühen Romanik errichtet und diente der Sicherung des fränkischen Königswegs. Sie war bis ins frühe Mittelalter bewohnt, wurde aber später in Ruinen liegen und als „öde“ Burg bezeichnet. Die Anlage umfasst einen Halsgraben, Mauerreste und Schuttkegel. Die Burgstelle ist gut geschützt durch den Hang und einen 14 Meter breiten Halsgraben. Die Anlage besteht aus einer dreiecksförmigen Burgstelle, die bis zur Westseite durch den Hang abgeschirmt ist. Ein Wallgraben, der einer vorgeschichtlichen Siedlung zugeordnet wird, verläuft von der südlichen Hangkante bis fünf Meter vor die nördliche Kante. Die Ruine bietet Ausblicke auf das Tal der Laaber und die umliegenden Höhen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Adresse
Alte Schloßleite
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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