📷 Bild: Wikimedia Commons
Merlinsburg
Schloss in Deutschland
Die Merlinsburg war eine Niederungsburg in Kaltennordheim, Thüringen. Sie lag im Osten der Altstadt, in der Talaue der Felda, geschützt durch Stauwehre. Die Anlage war Teil der Burg- und Stadtbefestigung und wurde im Mittelalter errichtet. Die Burg wurde 1350 erstmals urkundlich erwähnt und verkaufte sich mehrfach, unter anderem an Graf Johann I. und Ritter Henze von Allendorf. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutender Sitz der Henneberger Grafen. Graf Heinrich XI. nutzte sie als Residenz und stellte Ansprüche auf die Grafschaft Henneberg. Die Burg wurde 1525 während des Bauernkriegs kampflos eingenommen und 1634 durch einen Stadtbrand schwer beschädigt. Danach verlor sie ihre militärische Bedeutung und wurde eingeebnet. 1752–54 wurde auf dem Gelände ein neues Amtshaus errichtet, das als Schloss bekannt ist. Heute ist das Gelände der Merlinsburg öffentlich zugänglich und ein Bau- und Bodendenkmal. Es umfasst Reste der ursprünglichen Umfassungsmauer, einen Rundturm und einen Teich. Im Bereich der Burg entstanden später weitere Gebäude, darunter das markante Hoftor mit Uhrwerk. Die Namensherkunft der Burg ist mit der Wasserlinse oder der Flussaue verbunden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Kaltennordheim
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