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Burg Bocholt
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Bocholt, auch Haus Bocholt genannt, ist eine ehemalige Wasserburg am Fuße der Süchtelner Höhen im Nettetaler Stadtteil Lobberich. Sie liegt im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen und war im geldrischen Lehen als Stammsitz der Bocholter Adelsgeschlecht bekannt. Die Burg wurde erstmals 1096 urkundlich erwähnt und diente als Schutz der alten Römerstraße. Die Burg wurde 1358 zur effektiveren Verteidigung zu einer Festung ausgebaut und 1450 eine Vorburg mit Hofanlage errichtet. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Hauptburg vermutlich zerstört, und 1905 stürzte der Kaiserturm ein. Die Vorburg und Hofanlage wurden 2000 bis 2003 renoviert und erhalten. Die Anlage umfasst einen kesselartigen Terrainabschnitt mit Gräben und einer Umwallung. Die Burg ist von zwei vollständig erhaltenen Gräben und einer Umwallung umgeben. Der Kaiserturm, ein viergeschossiger Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert, war der Mittelpunkt der Burganlage. Die Burgkapelle mit Kreuzgewölbe und die Torbau mit Kreuzgewölbe im Erdgeschoss sind Teil der historischen Substanz. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der Süchtelner Höhen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Nettetal
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