📷 Bild: Wikimedia Commons
Reformierte Kirche Klosters
Kirchengebäude in Klosters-Serneus im Kanton Graubünden, Schweiz
Die reformierte Kirche in Klosters im Prättigau ist ein evangelisch-reformiertes Gotteshaus im Kanton Graubünden. Sie steht unter Denkmalschutz und wird in der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung des Kantons aufgeführt. Das Langhaus wurde 1723 neu errichtet, während der Kirchturm aus der mittelalterlichen Gründungszeit stammt. Das Gebäude selbst ist ein vorreformatorischer Neubau aus dem Jahr 1493. Die Kirche besitzt eine reiche Ausstattung, darunter ein Netzgewölbe im Chor, Glasmalerei von Augusto Giacometti und Gemälde aus der Zeit des Neubaus Ende des 15. Jahrhunderts. Ein marmorner Tauftisch, eine Kanzel aus dem Jahr 1633 sowie zwei Orgeln, eine barocke Zürcher Hausorgel von 1686 und eine moderne von 1956, vervollständigen die Ausstattung. Die Kirche ist Teil der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden und wird als eigenständige Kirchgemeinde geführt. Im Inneren der Kirche erwartet man ein Langhaus mit einem Netzgewölbe, das sternenförmig ausgreift, sowie einen Chor mit Glasmalerei und Gemälden. Die Fenster zeigen die Glasmalerei von Augusto Giacometti, während die Wände die Werke aus der Zeit des Neubaus präsentieren. Der Kirchturm im Norden verbindet sich mit der Fassade und trägt ein Zeltdach. Die Kirche liegt inmitten der Landschaft des Prättigau und bietet Ausblicke auf die umliegende Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Kanton Graubünden
- Adresse
- Am Platz, 7250 Klosters Platz
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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