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Pfarrkirche Kirchbach (Gailtal)
Kirchengebäude in Gailtal
Die Pfarrkirche Kirchbach im Gailtal ist dem heiligen Martin geweiht und wurde erstmals 1296 urkundlich erwähnt. Sie steht im Dorf Kirchbach und ist eine mittelgroße Kirche mit einem einschiffigen, dreijochigen Langhaus und einem eingezogenen Chor. Der Turm an der Nordseite des Langhauses trägt ein Biforienschallfenster und einen barocken Zwiebelhelm. Die Kirche wurde 1508 erbaut und im 18. Jahrhundert barockisiert, wobei der Umbau 1768/69 durch den Lienzer Baumeister Thomas Mayr erfolgte. Die Kirche besitzt eine reiche Ausstattung, darunter Hochaltar, Seitenaltäre und eine Rokokokanzel von 1773/74. Die Deckengemälde stammen von Josef Köfler aus Oberdrauburg und zeigen die Marienkrönung im Chor sowie die Heiligen Martin und Jakobus major im Langhaus. Die Fenster an der Langhaussüdwand wurden 1930 neu verglast und zeigen die Verkündigung und Christus am Ölberg. Zudem sind Grabplatten und eine Sonnenuhr aus dem 16. Jahrhundert vorhanden. Die Kirche bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und verfügt über einen Friedhof mit Fresken, die tirolerischen Einfluss zeigen. Die südöstliche Friedhofsportale sind mit 1474(6) datiert und zeigen den heiligen Martin mit zwei Bettlern. Die Beweinung Christi am südwestlichen Tor entstand um 1700. Die Räume sind mit spätbarocken Elementen und sakralen Darstellungen ausgestattet, die die Geschichte und Kultur des Ortes widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Kirchbach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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