Kreuzherrenstift St. Matthias, Schwarzenbroich (bei Düren)

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Kreuzherrenstift St. Matthias, Schwarzenbroich (bei Düren)

Kloster in Deutschland

Das Kreuzherrenstift St. Matthias liegt in der Gemeinde Langerwehe, im Wald zwischen Gürzenich und Schevenhütte. Es war ein Kloster der Kreuzherren des Ordens vom Heiligen Kreuz, OSC. Die Ruine steht am Fuße des Knosterberges, wo heute nur noch überwachsene Mauerreste bis zu sechs Meter hoch zu sehen sind. Die Gegend war im Mittelalter als Matthiasthal bekannt, nach der Legende, dass der Apostel Matthias hier erschien und ein Kloster gründen ließ. Das Kloster wurde 1340 gegründet und erreichte im 15. Jahrhundert große Reichtümer durch die Einbringung von Land und Vermögen durch Adelsfamilien. Die Klosterkirche wurde 1429 konsekriert und 1712 nach Kriegsschäden wieder errichtet. Im 18. Jahrhundert war Franz Theodor Biergans ein bekannter Chorherre, der später als Jakobiner politisch tätig wurde. Die Ruine wurde 1803 versteigert und 1835 durch einen Brand schwer beschädigt. Seit 1836 gehört das Kloster wieder der Stifterfamilie. Die Ruine bietet einen Eindruck von der ehemaligen Klosteranlage mit Mauerresten und Ausblicken in den Wald. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Langerwehe, die Pfarrkirche St. Martinus und das Siechenhaus in Geich. Die Anlage war bis zum Zweiten Weltkrieg ein beliebter Ausflugsort, doch während der Schlacht im Hürtgenwald wurden die Ruinen bis auf die Grundmauern zerstört. Heute wird die Ruine durch einen Förderverein gesichert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Ruine, religiöse Gemeinschaft
Ort
Langerwehe
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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