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Glasmuseum Immenhausen
Museum in Deutschland
Das Glasmuseum Immenhausen liegt im Reinhardswald bei Kassel und wird von der Stadt Immenhausen getragen. Es befindet sich in einem umgebauten Generatorgebäude der ehemaligen Glashütte Süßmuth. Die Ausstellung reicht von der Glasherstellung im Nahen Osten vor 6000 Jahren bis zu den Waldglashütten des 16. Jahrhunderts. Ein bedeutendes Stück ist der emailbemalte Kurfürstenhumpen aus dem Jahr 1597. Das Museum zeigt die Geschichte des Glasgewerbes in Immenhausen, das 1898 durch die Herren von Buttlar von Ziegenhagen ins Dorf verlegt wurde. Es erhielt durch die Produktion patentierter Arznei-Tropfflaschen einen wirtschaftlichen Aufschwung. In Penzig gründete Richard Süßmuth eine Werkstatt, in der er farblose Gläser dekorierte und internationale Erfolge erzielte. Die Ausstellung dokumentiert die Verbindung zwischen der Werkstatt in Penzig und der Glashütte in Immenhausen. Die Ausstellung umfasst die Entwicklung des Gebrauchsglases vom Jugendstil bis heute sowie moderne Glaskunst. Das Museum besitzt eine internationale Sammlung der Studioglasbewegung und veranstaltet regelmäßig Workshops, Konzerte und Vorträge. Der Immener Glaspreis wird seit 2000 alle drei Jahre vergeben, um zeitgenössische Glaskunst zu fördern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Immenhausen
- Adresse
- Am Bahnhof 3, 34376 Immenhausen
- Erbaut
- 1987
In der Nähe
- Burg Immenhausen895 m
- Stadtbefestigung Immenhausen1.1 km
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