📷 Bild: Wikimedia Commons
Maria Rosenkranzkönigin
Kirchengebäude in Radibor
Die Kirche Maria Rosenkranzkönigin in Radibor ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in der Gemeinde Radibor, Sachsen. Sie wurde als neue Pfarrkirche errichtet, da die alte Pfarrkirche und die Kreuzkirche auf dem Friedhof bereits bestanden. Die Kirche gehört zur Pfarrgemeinde, die Gläubige sorbischer und deutscher Muttersprache umfasst. Die Kirche wurde 1888 beschlossen, nachdem ein Gutachten den baulichen Zustand der alten Pfarrkirche kritisiert hatte. Die Zusage des Bischofs Franz Bernert zum Neubau erfolgte am 1. Oktober 1888. Der Graf von Einsiedel stellte ein Grundstück zur Verfügung, was bemerkenswert ist, da frühere Rittergutsbesitzer den evangelischen Glauben förderten. Die Bauarbeiten begannen 1894 und endeten mit der Weihe der Kirche am 15. November 1896. Die Kirche ist neuromanisch und aus unverputztem Werkstein gebaut. Sie hat einen dreischiffigen Bau mit eingezogenem Chor und einer Portalfront. Auf der Nordseite steht ein quadratischer Glockenturm. Das Innere wurde 1988/90 restauriert. Eindrucksvolle Elemente sind das Ziborium, der bemalte Chorbogen und verschiedene Heiligenstatuen. Die Kirche feierte 1996 ihr hundertjähriges Bestehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Pfarrkirche
- Ort
- Radibor
- Adresse
- Dr.-Maria-Grollmuß-Straße 1
- Erbaut
- 1895
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Joseph Campani
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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