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Burg Neu-Süns
Burg in der Schweiz
Die Burg Neu-Süns, auch Canova genannt, ist eine Ruine einer Höhenburg im Domleschg im Schweizer Kanton Graubünden. Sie liegt zwischen den Dörfern Almens und Paspels auf einem bewaldeten Hügel mit einer Höhe von 815 Meter über Meer. Die Überreste der Burg befinden sich heute auf privatem Grund, doch eine kurze Besichtigung ist möglich. Die Ruine ist zu Fuß in etwa einer Viertelstunde von Paspels oder Almens erreichbar, wobei ein Auto-Fahrverbot gilt. Die Anlage war umgeben von einer Ringmauer und einem Halsgraben. Im Nordabschnitt der Burg sind Reste einer in den Fels gehauenen Zisterne mit Schutt gefüllt. Auf dem Plateau stehen Trümmer des runden Wohnturms, der bis zu fünf Stockwerke hoch war. Im dritten und vierten Geschoss lagen Wohnräume, und es sind Fenster mit Sitznischen sowie Rauchabzüge von Ofen und Kamin erhalten. Der Turm hatte eine Mauerdicke von etwa 1,5 Meter und wurde mit einem Zinnenkranz mit Wehrgang abgeschlossen. Die Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut und wurde 1392 erstmals als Canova Neu-Süns erwähnt. Sie diente als Residenz der Ministeriale der Freiherren von Vaz. 1452 wurde sie in der Schamserfehde zerstört. Die Überreste gingen nach dem Tod Donats von Vaz an die Canofa, die später die Burg an verschiedene Familien weitergaben. Die Burg blieb bis ins 17. Jahrhundert erhalten, bis sie schrittweise verfiel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Domleschg
- Adresse
- Canova, Paspels
- Erbaut
- 1250
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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