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Burg Thorun
ehemalige Burganlage bei Pesterwitz
Die Burg Thorun war eine Höhenburg der Burggrafen von Dohna, die nur einmal in einer Urkunde von 1206 erwähnt wird. Sie lag auf dem Burgwartsberg in der Flur Pesterwitz, einem Stadtteil von Freital im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und war Teil des Burgwards Bvistrici, der im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Die genaue Lage der Burg ist umstritten, da einige Forscher die Annahme von Manfred Kobuch bestreiten, wonach die Burg auf wilder Wurzel entstand. Die Burg Thorun war eine wichtige Wehranlage im Herrschaftsbereich der Burggrafen von Dohna. Sie wurde möglicherweise um 1190 errichtet oder erst nach dem ersten Kreuzzug unter Kaiser Heinrich VI. um 1200/01. Die Burg sicherte die Kolonisation der Region und war Teil eines Netzwerks von Wehranlagen, das die Siedlungsschwerpunkte um Rabenau, Dippoldiswalde und Ruppendorf schützte. Sie verlor ihre strategische Bedeutung nach der Dohnaischen Fehde um 1400, als die Burggrafschaft in markgräflich-meißnischen Besitz gelangte. Die Burg Thorun war Teil der Wehranlagen im Gebiet der Roten Weißeritz und stand im Zentrum eines Rechtsstreits zwischen dem Bischof von Meißen und den Burggrafen von Dohna. Die Burg wurde 1206 geschleift, nachdem Dietrich der Bedrängte den Streit schlichtete. Sie lag vermutlich im Bereich des Burgwards Bvistrici und war Teil einer größeren Kolonisationsstrategie. Die genaue Lage der Burg ist umstritten, da die Forschung bis heute nicht eindeutig ist. Die Burg war ein Teil der Verteidigungsanlagen, die die Siedlungen der Region schützten.
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- Art
- Burg
- Ort
- Freital
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- Freital229 m
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