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Eisingen
Gemeinde in Bayern, Deutschland
Eisingen liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ist Teil der Planungsregion Würzburg. Der Ort ist durch den Fränkischen Marienweg verbindet, der als Pilgerweg bekannt ist. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemeindeteilen, wobei Eisingen als Pfarrdorf und Erbachshof als Gut bekannt sind. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 5,318 km² und ist in 1710 Flurstücke unterteilt. Eisingen wurde im 8. Jahrhundert als fränkische Siedlung gegründet. Das Kloster Oberzell besaß ab 1164 Besitz in der Region und übernahm die seelsorgerische Betreuung. Im 16. Jahrhundert war das Ritterstift St. Burkard die Dorfherrin, während andere Grundherren wie das Klarissenkloster St. Agnes und das Stift Neumünster Einfluss hatten. 1803 wurde der Ort an Bayern vergeben, und 1814 wurde die heutige Gemeinde gegründet. Eisingen ist bekannt für die Sankt-Nikolaus-Kirche mit dem Kreuz von Tilman Riemenschneider sowie das begehbare Labyrinth beim St. Josefs-Stift. Das Backhäuslesfest, bei dem Brot und Blaatz im alten Steinbackofen gebacken werden, ist eine jährliche Veranstaltung. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, ein Jugendzentrum und eine Gemeindebücherei. Zudem unterhält Eisingen eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Bernières-sur-Mer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Würzburg
- Seehöhe
- 316 m
- Website
- https://eisingen.de/
In der Nähe
- Bodendenkmal in Eisingen (Bayern), #D-6-6225-03061.3 km
- Kist2.0 km
- Waldbrunn1.8 km
- Waldbüttelbrunn3.3 km
- Hettstadt4.7 km
- Keltenschanze Schönfeld (Großrinderfeld)5.4 km
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