📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruine Hirschstein
Burgruine in Deutschland
Die Ruine Hirschstein ist eine Höhenburg auf dem Großen Kornberg im Fichtelgebirge, Bayern. Sie liegt am Nordweg zwischen dem Bahnhof Kirchenlamitz-Ost und dem Kornberggipfel. Die Anlage wurde 1783 von Johann Christoph Stierlein skizziert und vermessen. Sie war auf einer Felsklippe gebaut und besteht aus roh behauenen Granitblöcken. Die Hauptmauer ist bis zu vier Meter hoch und etwa zwölf Meter lang. Ein quadratischer Turm und weitere Mauerreste sind erkennbar. Der Markgrafenstein, ein Grenzstein aus dem Jahr 1742, befindet sich 250 Meter nördlich der Ruine. Die Burg ist seit 1223 urkundlich belegt und wurde im 14. Jahrhundert zerstört. Die Hirschberger erhielten 1361 die Erlaubnis, die Burg wieder aufzubauen, doch sie blieb eine Ruine. Im Dreißigjährigen Krieg dienten die Ruinen als Zufluchtsort. Im 18. Jahrhundert wurden die Gewölbe geschüttet, da sich Zigeuner und andere Personen darin eingenistet hatten. Die Sage der „Greifenburg“ wird auf die Ruine Hirschstein zurückgeführt. Die Ruine Hirschstein ist Teil der Landschaft im Stadtgebiet von Schwarzenbach an der Saale. Sie liegt im Landkreis Hof und ist von Kirchenlamitz umgeben. Die Anlage ist ein Teil der Felsformationen am Kornberg und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Mauerreste und der Markgrafenstein sind die wichtigsten Merkmale der Ruine. Die Ruine diente als Warte und war im Laufe der Geschichte ein wichtiger Ort für die Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Martinlamitzer Forst-Nord
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
- Seehöhe
- 744 m
In der Nähe
- Großer Kornberg1.5 km
- Turmhügel Der Tempel5.7 km
- Kirchenlamitz4.9 km
- Marktleuthen6.8 km
- Burgstall Rehau8.1 km
- Rehau8.2 km
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