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Kloster Zobor
Kloster in der Slowakei
Das Kloster Zobor war das älteste Kloster auf dem heutigen Gebiet der Slowakei. Es befand sich am westlichen Fuße des Berges Zobor, drei Kilometer nördlich des historischen Zentrums von Nitra. Die Anlage lag auf einer wichtigen Handelsstraße, der Bernsteinstraße, die von der Ostsee zur Adria führte. Die Reste der barocken Kirche St. Josef und eines Gebäudes aus dem Kamaldulenserkloster sind bis heute erhalten. Das Kloster hatte eine lange Geschichte. Bereits im 9. Jahrhundert soll es bestanden und der Mährerfürst Svatopluk dort seine letzte Lebenszeit verbracht haben. Im 11. Jahrhundert lebten Eremiten am Berg Zobor. 1111 und 1113 wurden Urkunden ausgestellt, die Güter und Dörfer durch König Koloman erwähnten. 1468 wurde das Kloster geschlossen, und 1471 wurde die Anlage durch polnische Truppen zerstört. 1663 wurde eine Kapelle errichtet, und 1691 gründeten Kamaldulensermönche ein neues Kloster, das 1782 geschlossen wurde. Auf dem Gelände entstand 1786 eine Fabrik und 1886 ein Sanatorium. Heute befindet sich eine Spezialklinik auf einem Teil des Geländes, während die Reste des Kamaldulenserklosters auf einem anderen Teil für Besucher zugänglich sind. Die Anlage ist von Mai bis September besichtigbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Dražovce
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