📷 Bild: Wikimedia Commons
Tümlauer-Koog
Gemeinde in Eiderstedt, Schleswig-Holstein, Deutschland
Tümlauer-Koog ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland auf der Halbinsel Eiderstedt. Sie liegt südlich und teilweise östlich der Tümlauer Bucht, im Naturraum Eiderstedter Marsch. Das Gebiet umfasst ausschließlich den Koog selbst und grenzt an andere Gemeinden im Raum. Der Koog wurde 1935 eingedeicht und nach Hermann Göring benannt. Er war Teil der nationalsozialistischen Siedlungsprogramme und bot 585 Hektar landwirtschaftliche Fläche sowie 32 Siedlerstellen. Die Einweihung fand 1935 statt, und Göring war direkt beteiligt. Die Gemeinschaft war jedoch nach dem Krieg nicht stabil, und viele Bewohner verließen den Koog. In Tümlauer-Koog gibt es Unterkünfte für Urlauber und eine Marina für Wassersport. Die Gemeinde besitzt eine Glocke aus der NS-Zeit, die zur Warnung bei Gefahren und zur Geburtserkennung diente. Die Glocke wurde 2008 in eine Gedenkstätte verlegt, wurde aber 2011 wieder entfernt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Nordfriesland
- Seehöhe
- 0 m
- Website
- http://www.tuemlauer-koog.de
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