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Burg Allenstein
Burg in Polen
Die Burg Allenstein war eine Deutschordensburg in der ostpreußischen Stadt Allenstein, heute Olsztyn. Sie lag am Steilhang oberhalb der Alle und kontrollierte den Übergang über den Fluss. Die Burg war Teil einer Gruppe gleichzeitiger Kammeramtssitze im Ermland und zählt neben der Burg Rößel und Burg Seeburg zu den bedeutendsten Bauten der Region. Sie wurde 1353 bis 1360 errichtet und erhielt im Laufe der Zeit mehrere Erweiterungen und Umbauten. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert militärisch relevant und verlor erst dann ihre Wehrfähigkeit. Im Jahr 1758 wurde ein barock-klassizistisches Gebäude im Osten errichtet, um den Kanonikern des Domkapitels eine Unterkunft zu bieten. Das Museum für Ermland und Masuren ist seit 1921 in der Burg untergebracht. Die Architektur der Burg ist durch eine Dreiteilung der Raumstruktur und charakteristische Gewölbe geprägt. Der Burghof besitzt einen alten Brunnen und mittelalterliche Steinfiguren, die sog. Baben. Die Burg bietet einen weiten Ausblick über die Altstadt und die Alle. Der Burghof ist mit mittelalterlichen Steinfiguren und einem alten Brunnen ausgestattet. Im Hof und im Park an der Brücke befinden sich Denkmäler, darunter eines zu Ehren von Nikolaus Kopernikus, der hier als Verwalter des Domkapitels lebte. Die Burg ist ein wichtiger kultureller und historischer Ort, der die Entwicklung der Region im Ermland widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Olsztyn
- Erbaut
- 1353
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
In der Nähe
- Museum für Ermland und Masuren30 m
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