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Kapuzinerinnenkloster St. Scholastika
Klostergebäude in der Gemeinde Tübach im Kanton Sankt Gallen in der Schweiz
Das Kloster St. Scholastika liegt in der Gemeinde Tübach im Kanton St. Gallen. Es war ein Frauenkloster der Kapuzinerinnen des Dritten Ordens der Franziskaner. Die Gemeinschaft wurde 1616 von Abt Bernhard Müller in Rorschach gegründet und 1905 nach Tübach verlegt. 2019 schloss das Kloster seine Tore, und die Ordensfrauen zogen ins Kloster Notkersegg. 2020 übernahmen die Schwestern der Familie Mariens gemeinsam mit den Kapuzinerinnen die Führung. Das Kloster besitzt eine architektonische Struktur, die dem Kloster Rorschach ähnelt. Der Saal ist rechteckig und mit einer Kassettendecke versehen. Die Chorbogenwand dient als Triumphbogen, und der Chor hat eine halbrunde Apsis. Die Säulenkapitelle zeigen nord-italienisch-langobardische Flechtbandmotive. Die Ausstattung umfasst Elemente des Historismus, wie Rundbogenfenster und neuromanische Portale. Die Kirche wurde 1905 nach dem Konzept der Beuroner Kunstschule ausgemalt. Die Klosterkirche wurde mehrfach restauriert. 1880 wurde sie vollständig verputzt und 1882–1884 mit Plänen von Martin Knoblauch und Karl Heinrich Ditscher renoviert. 1997 wurde eine umfassende Sanierung angestoßen, die Bodenheizung, Fensterisolation und Beleuchtung umfasste. Das Raum- und Farbkonzept wurde wiederhergestellt, um das ursprüngliche Erscheinungsbild der Kirche zu bewahren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bauwerk, Kloster
- Ort
- Tübach
- Adresse
- Schulstrasse 38, 9327 Tübach
- Erbaut
- 1906
- Architekt
- August Hardegger
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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