Sunderburg

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Sunderburg

Burg in Deutschland

Die Sunderburg ist eine abgegangene Turmhügelburg in der Amperschlucht zwischen Grafrath und Schöngeising. Sie liegt im Jungmoränengebiet südlich der Amper und wurde bis ins Hochmittelalter genutzt. Das Plateau der Burg ist etwa 40 Meter über dem Fluss und umfasst eine Fläche von rund einem Hektar. Die Anlage hat eine lange Geschichte: Archäologische Grabungen zeigten, dass die Höhensiedlung bereits in der Bronzezeit bestand. Im Hochmittelalter wurde eine Motte errichtet, möglicherweise als Ministerialenburg. Die Anlage wird auch als Jagdhaus des Wittelsbacherhauses im 16. Jahrhundert erwähnt. Die Wallanlagen sind bis zu vier Meter hoch und zeigen Zeichen von Ausbau im Früh- und Hochmittelalter. Von der Burganlage sind keine Mauerreste erhalten. Ein sieben Meter hoher Kegelstumpf wird als Rest der Turmhügelburg interpretiert. Nördlich der Hauptburg liegen Reste eines Doppelgrabens. Die Anlage wird als Höhensiedlung, Abschnittsbefestigung und Burgstall des Mittelalters sowie als Jagdhaus der frühen Neuzeit eingestuft. Die „Opfersteine“ südwestlich der Burg sind aus der Würmeiszeit stammende Kalk- und Sandsteine.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Grafrath
Quellen:Sunderburg (CC0-1.0)

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