📷 Bild: Wikimedia Commons
Acățari
Gemeinde in Rumänien
Acățari liegt nördlich des Kokeltals im südlichen Teil des Kreises Mureș. Der Ort befindet sich am Niraj, einem Nebenfluss des Mureș, und ist zehn Kilometer südöstlich von Târgu Mureș entfernt. Die Gemeinde wird vom Vețca-Kanal durchquert und war bis 2010 Sitz einer Schmalspurbahn. Die Region umgeben von flachen Ebenen und leicht hügeligen Landschaften, die typisch für die Siebenbürgen sind. Der Ort wurde erstmals 1497 als Szeklerort urkundlich erwähnt. Die Besiedlung des Gebiets geht möglicherweise auf das 13. Jahrhundert zurück, wie Nekropolen um die Dorfkirche des Dorfes Vălenii darauf deuten. Im Königreich Ungarn gehörte der Ort dem Stuhlbezirk Maros alsó, später dem historischen Kreis Mureș und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit der Szeklerbevölkerung verbunden. Acățari ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Im Bereich der eingemeindeten Dörfer Murgești und Roteni steht ein Römerweg unter Denkmalschutz. In Vălenii, Murgești und Roteni befinden sich reformierte und orthodoxe Kirchen, die teilweise aus dem 13. Jahrhundert stammen und in späteren Jahrhunderten erneuert wurden. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Orten in Belgien und Ungarn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- str. Principala 214, Acățari, CP 547005
- Website
- https://www.acatari.ro
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