Radošina

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Nitriansky krajBezirk Nitriansky kraj

Radošina

Gemeinde in der Slowakei

Radošina ist eine Gemeinde im Okres Topoľčany in der Westslowakei. Sie liegt im Hügelland Nitrianska pahorkatina, am Fuße des Považský Inovec und am Oberlauf des Flüsschens Radošinka. Das Ortszentrum befindet sich auf 216 m n.m., der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Berg Marhát mit 749 m n.m. Nachbargemeinden umfassen Hubina, Nitrianska Blatnica, Veľké Ripňany, Orešany, Šalgovce, Ardanovce, Banka und Moravany nad Váhom. Radošina wurde 1249 erstmals erwähnt und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zum Gut des Bistums Neutra. 1697 erhielt der Ort das Marktrecht und wurde zum Städtchen. Im 17. und 18. Jahrhundert gab es hier mehrere Zünfte, darunter die Müllerzunft. 1871 arbeitete eine Ziegelei sowie sieben Mühlen im Ort. 1944 nahmen die Einwohner am Slowakischen Nationalaufstand teil. 1976 wurde der Ort Bzince eingemeindet, während Orešany 1990 wieder selbstständig wurde. In Radošina gibt es eine römisch-katholische Dreifaltigkeitskirche aus dem 17. Jahrhundert, eine Kapelle des heiligen Kreuzes sowie ein Pfarrgebäude im Barockstil. Das Landschloss aus dem frühen 17. Jahrhundert diente als Sommerresidenz der Neutraer Bischöfe. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, einen Kindergarten und ein Gesundheitszentrum. Die Bahnstrecke Zbehy–Radošina endet im Ort, wobei seit 2003 kein Personenverkehr mehr stattfindet. Die Straße 2. Ordnung 499 verbindet Radošina mit Piešťany und Topoľčany.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Topoľčany
Erbaut
1277
Seehöhe
192 m

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