Alacher Höhe
Hochfläche westlich von Erfurt im Thüringer Becken
Die Alacher Höhe ist eine Hochfläche westlich von Erfurt im Thüringer Becken. Sie liegt im Westen der Stadt und fällt nach Osten zur Gera, nach Norden zum Weißbachtal und nach Süden zum Schmiraer Bachtal ab. Der höchste Punkt erreicht eine Höhe von 328,8 m ü. NN und liegt etwa 150 Meter über der Talsohle des Geratals. Die Region umfasst die Dörfer Alach, Schaderode, Salomonsborn, Marbach und Bindersleben, die alle zu Erfurt gehören. Der Flughafen Erfurt befindet sich am Rande der Höhe. Die Alacher Höhe hatte im 17. Jahrhundert strategische Bedeutung. Auf dem Gelände des heutigen Flugplatzes stand eine Befestigungsanlage aus dem Dreißigjährigen Krieg, die als Schwedenschanze bekannt ist. In Salomonsborn gibt es einen Flur- und Straßenname, der auf eine Windmühle hinweist. Die Bundesautobahn 71 verläuft nordwestlich von Erfurt und quert die Alacher Höhe in einem weiten Bogen zum Binderslebener Kreuz. Die Alacher Höhe bietet eine weite Fläche mit flachen Abstufungen in alle Richtungen. Auf dem Gelände liegen die Dörfer und der Flughafen, die von der Landschaft umgeben sind. Der Blick reicht von der Gera bis zur Erfurter Altstadt mit dem Petersberg und dem Domberg. Die Region ist geprägt von den Talsohlen der angrenzenden Flüsse und den historischen Spuren der vergangenen Jahrhunderte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Erfurt
- Seehöhe
- 329 m
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