Thayngen

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Kanton SchaffhausenBezirk Kanton Schaffhausen

Thayngen

Gemeinde im Kanton Schaffhausen in der Schweiz

Thayngen ist eine Gemeinde im Bezirk Reiat des Kantons Schaffhausen. Sie liegt nordöstlich der Stadt Schaffhausen und wird vom Flüsschen Biber durchzogen. Der Chapf mit etwa 550 m ü. M. überragt das Dorf auf der Nordseite. Thayngen grenzt mit 12 km an Deutschland, was länger ist als die Verbindung zur übrigen Schweiz (7 km). Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. In der Höhle Kesslerloch fanden sich Funde aus der Steinzeit, und die Pfahlbausiedlung Weier wurde 2011 als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft. Im Mittelalter war Thayngen Teil des Herzogtums Schwaben und wurde 1454 an Schaffhausen vergeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Thayngen fälschlicherweise von Bomben angegriffen. Thayngen bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten wie die Höhle Kesslerloch und die Pfahlbausiedlung Weier. In der Gemeinde gibt es eine evangelisch-reformierte und eine römisch-katholische Kirche sowie eine Freie Evangelische Gemeinde. Die Bevölkerung besteht zu 90,25 % aus Deutschen, mit Zuwanderern aus Italien und Serbien. Die Gemeinde ist ein Zentrum für Weinbau und Landwirtschaft, mit einer langen Tradition im Anbau von Stickelreben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Reiat
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
437 m

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