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Burgau
Marktgemeinde im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, Steiermark
Burgau liegt im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark. Das Dorf ist von der Lafnitz begrenzt, deren Tal etwa 220 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Nach Westen steigt das Land zum Galgenwald und Entenwald auf bis zu 350 Meter an. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 20 Quadratkilometern, wobei ein Großteil bewaldet ist und landwirtschaftlich genutzt wird. Die einzige Katastralgemeinde ist Burgau selbst. Burgau wurde erstmals 1367 urkundlich erwähnt, als das Wasserschloss „Burg in der Au“ unter der Herrschaft der Herren von Puchheim genannt wurde. Die Geschichte der Gemeinde ist geprägt von militärischen Ereignissen, wie dem Ungarneinfall von 1418 und den Türkenangriffen im 16. Jahrhundert. Die Herrschaft wechselte häufig, und die Polheimer Familie spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Burg. Die Textilindustrie, insbesondere die Spinnerei von Karl Batthyány, trug maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärkung bei. Burgau ist bekannt für das Wasserschloss, das heute als Gemeindeamt und Veranstaltungsort genutzt wird. Die Wallfahrtskirche Maria Gnadenbrunn und die Mariensäule am Hauptplatz sind weitere sehenswerte Orte. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von Kapellen und Marterln, die den religiösen Charakter des Ortes widerspiegeln. Die Tschartake, ein nachgebildetes Grenzwächterhaus, erinnert an die historische Bedeutung der Region. Die Infrastruktur umfasst eine Lokalbahn und ein Elektrizitätswerk, die die Entwicklung der Gemeinde beeinflussten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
- Seehöhe
- 275 m
In der Nähe
- Mariensäule22 m
- Burg262 m
- Ehem. Fabrikantenvilla Borckenstein381 m
- Mühlhauser-Kapelle342 m
- Pfarrkirche Burgau447 m
- Grabdenkmal Kaler von Lonzenheim439 m
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