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Burg Lueg am Brenner
abgegangene Burg in der Gemeinde Gries am Brenner in Tirol
Die Burg Lueg am Brenner war eine Höhlenburg, die etwa 20 Meter oberhalb der Brennerbahn bei Lueg in der Gemeinde Gries am Brenner lag. Sie war im Althochdeutschen für eine Höhle oder ein Lager bekannt. Die Anlage befand sich in der Höhle des Wahlensteins und war vollständig in der Felswand eingebettet. Die Burg war mit Zinnen und Schießscharten ausgestattet und stand am talwärtigen Rand der Höhle. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert in Betrieb, wobei sie ab dem 14. Jahrhundert mit einer Zollstätte im Tal verbunden war. 1561 wurde ein Ballhaus am Lueg erwähnt, und 1668 sind noch zwei Türme bekannt. 1778 wurde Lueg zum Oberzollamt erhoben, doch 1797 wurde das Gebäude schwer beschädigt. 1809 wurde es auf Anordnung von Marschall Lefebvre niedergebrannt. Die Zollstätte wurde 1815 aufgelassen. Die Höhle der Burg ist heute noch erkennbar, mit Vertiefungen für Balken und einem verschütteten Stollen. Der Zugang lag auf der Trasse der heutigen Bahnlinie. Die Kapelle im Tal, geweiht dem hl. Sigmund und dem hl. Christophorus, wurde im 15. Jahrhundert errichtet und wurde im 17. Jahrhundert barockisiert. Sanierungsarbeiten fanden 1990 bis 2013 statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Gries am Brenner
In der Nähe
- Kapelle zu den hll. Christoph und Sigmund zu Lueg samt Umfassungsmauer182 m
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