📷 Bild: Wikimedia Commons
Davosersee
Stausee in der Schweiz
Der Davosersee liegt im Kanton Graubünden, nördlich von Davos, und markiert das nordöstliche Ende der Landschaft Davos. Er ist ein Hochtalssee, der vom Landwasser durchflossen wird und sich nach Südwesten bis zur Zügenschlucht erstreckt. Nördlich des Sees verläuft der Wolfgangpass, der nach Klosters im Prättigau führt. Der See entstand durch einen Bergsturz im Parsenngebiet und ist heute ein Teil des einstigen gefällearmen Hochtales. Der Davosersee ist ein wichtiger Segel- und Surfsee im Sommer, da er durch thermische Winde windsicher ist. Die Wassertemperatur erreicht maximal 20 °C. Der See wird durch mehrere Bäche wie den Totalpbach sowie Grundwasserzutritte aus dem Schwemmfächer des Flüelabaches gespeist. Im Winter wird der See für die Stromerzeugung genutzt, wobei Wasser aus dem Flüelabach unterirdisch in den See geleitet wird. In kalten Monaten trocknet der See weitgehend aus und ist nicht mehr nutzbar. Der See wird historisch und touristisch genutzt, wobei im Winter Pferdeschlitten und Eisgewinnung betrieben wurden. Heute dient er hauptsächlich der Energiegewinnung für das Kraftwerk Klosters. Der Wasserspiegel wird im Winter absichtlich gesenkt, um den Stromerzeugungsbetrieb zu sichern. Eine Initiative, den Wasserspiegel natürlicher zu halten, wurde abgelehnt, da dies die Stromerzeugung beeinträchtigen würde. Der See wird zudem für die Beschneiung von Skigebieten genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- See, Stausee
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 1559 m
In der Nähe
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- Davos1.6 km
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