📷 Bild: Wikimedia Commons
Spalenschwibbogen
Turm in der Schweiz
Der Spalenschwibbogen war ein Stadttor der inneren Basler Stadtmauer, das am Spalenberg stand. Er war Teil der um 1080 errichteten Mauer und wurde erstmals 1230 erwähnt. Der Turm war ein massiver, viereckiger Bau aus Hausteinen, mit einer glatten Putzschicht auf der Stadtseite. Er wurde 1428 und 1518 mit Malereien geschmückt und besaß ein Pyramidendach mit Glockentürmchen. Der Spalenschwibbogen diente nach dem Bau des Spalentors als Gefängnis. In den drei Turmgeschossen befanden sich sechs Zellen, darunter der Eichenwald für schwere Fälle, der Hexenkäfig und Saal mit Foltergeräten sowie das Hurenkämmerlein. Bekannt ist auch die Inhaftierung von Andreas Jamometić, dem Erzbischof von Kraina, der bis zu seinem Tod im Turm verblieb. Vor Ort kann man die historische Lage des Schwibbogens am Spalenberg erkennen. Die Umgebung umfasst den Spalenberg und die Rheinbrücke. Die Ausblicke reichen bis zum Rhein und den gegenüberliegenden Ufern. Die Stadtmauer und die ehemaligen Tore sind Teil der historischen Landschaft Basels.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Kanton Basel-Stadt
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