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Sude
Nebenfluss der Elbe
Die Sude ist ein 85 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Sie entspringt im Schwarzen Moor zwischen Renzow und Groß Welzin und mündet westlich von Boizenburg/Elbe in die Elbe. Der Fluss wird vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg verwaltet und zählt zu den flachen, mäandrierenden Sandgeprägten Tieflandbächen. Die Sude verläuft durch verschiedene Regionen und durchquert den Dümmersee sowie die niedersächsische Gemeinde Amt Neuhaus. Die Sude war im 15. Jahrhundert ein wichtiger Wasserweg für den Salztransport und wurde bis 1855 für die Flösserei genutzt. Die Flussregulierung begann im 17. Jahrhundert und wurde in den 1920er Jahren umgesetzt. Im Jahr 1926 wurde an der Sude bei Lübtheen eine Badeanstalt eingerichtet. Während des Elbhochwassers 2002 halfen Rückzugsflächen, Schäden in angrenzenden Ortschaften zu vermeiden. Die Sude ist auch für die Tierwelt bedeutend, mit Fischen wie Hecht, Aal und Barbe sowie Bibern und Wasserratten. Vor Ort kann man die Sude mit Wasserwanderungen erkunden, wobei mehrere Wehre überquert werden müssen. In Sückau gibt es hölzerne Aussichtstürme, die weiträumige Flächen überblicken. Sehenswürdigkeiten sind das Gutshaus Garlitz, die historische Eisenbahnbrücke in Preten und die Wassermühle Brömsenberg. Die Sude wird durch Wehre und Strombauwerke gesteuert, die die Durchgängigkeit für Fische verbessern. Die Flussquerungen finden an verschiedenen Punkten statt, darunter in Bandekow und Hagenow.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fluss
- Ort
- Mecklenburg-Vorpommern
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