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Brod nad Dyjí
Gemeinde in Tschechien
Brod nad Dyjí liegt im Okres Břeclav, südwestlich von Mikulov und gehört zur Region Südmähren. Der Ort ist ein Straßenangerdorf und grenzt im Südwesten an Drnholec, im Süden an Dobré Pole und Březí u Mikulova sowie im Osten an Dolní Dunajovice. Die Gemeinde entstand 1568–1570 als Neuansiedlung und wurde 1583 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1786 gab es hier einen fürstlichen Schafhof, und 1805 wurde die Ortschaft von französischen Truppen geplündert. 1808 wurde eine vierklassige Schule gebaut, und 1885 gründete man die Freiwillige Feuerwehr. Der Ort ist bekannt für seine historischen Bauten wie die Pfarrkirche des hl. Johann von Nepomuk (1770/83), die Marienkapelle und das Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1920. Die Mariensäule und die Katharinenkapelle am Kapellenberg sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde war bis 1848 Teil der Herrschaft Dürnholz und wurde 1938 an das Deutsche Reich abgetreten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder der Tschechoslowakei zugeordnet. Zwischen 1945 und 1946 wurden 545 Einwohner nach Westdeutschland ausgewandert. Die Ortschaft bietet Räume wie die Schule, die 1808 neu gebaut wurde, sowie Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft. Die Umgebung umfasst Weinbauflächen und landwirtschaftliche Gebiete. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Region Südmähren verbunden, und lokale Persönlichkeiten wie Leopold Kleindienst trugen zur Kultur und Geschichte bei. Die Gemeinde hat eine reiche historische und kulturelle Tradition, die sich in den Bauten und Dokumenten widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Břeclav
- Seehöhe
- 175 m
- Website
- http://www.brodnaddyji.cz/
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