Burg Könitz

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Burg Könitz

Schloss in Deutschland

Die Burg Könitz, auch Schloss Könitz genannt, ist eine ehemalige Höhenburg und heute ein Schloss auf dem Schlossberg bei 345 m ü. NN. Sie liegt im Ortsteil Könitz der Gemeinde Unterwellenborn im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen und ist das Wahrzeichen des Ortes. Die Burg wurde möglicherweise um 800 als Holzburg errichtet und wurde erstmals 1125 urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert kam sie an das Kloster Saalfeld, und 1209 wurde sie Eigentum der Grafen von Schwarzburg. Die Burg wurde 1562 im Renaissancestil zu einem Schloss umgebaut und 1608 an die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt vergeben. Während des Dreißigjährigen Krieges diente sie 1640 als Hauptquartier des schwedischen Feldmarschalls Johan Banér. Nach dem Krieg war der Bergfried ausgebrannt und die Gegend geplündert. 1663–70 diente das Schloss als Witwensitz der Gräfin Emilie. Später wechselten die Besitzer mehrfach, bis es 1951 zerstört und 1954–55 wieder aufgebaut wurde. Im Jahr 2021 erwarb eine thailändische Glaubensgemeinschaft die Burg Könitz und plant, dort ein buddhistisches Zentrum zu errichten. Die Burg ist heute ein Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Räume und Wege sind Teil der Geschichte und der Nutzung der Burg im Laufe der Jahrhunderte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Unterwellenborn
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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