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Lammershagen
Gemeinde in Deutschland
Lammershagen ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Der Ort liegt am Südufer des Selenter Sees, der nach dem Großen Plöner See der zweitgrößte See des Bundeslandes ist. Zudem befindet sich die Gemeinde an der Bundesstraße 202, die Kiel mit Lütjenburg verbindet. Im Gemeindegebiet liegen auch Bauersdorf, Bellin und Bullenkoppel sowie die Güter Friedeburg und Lammershagen. Der Ort hat eine besondere historische Bedeutung, insbesondere durch das Gut Lammershagen, das im 18. Jahrhundert von Heinrich Christoph Graf von Baudissin erworben wurde. Das Torhaus aus dem Jahr 1743 und das Herrenhaus sowie das monumentale Stallgebäude sind erhalten. Zudem war Bellin während des Zweiten Weltkriegs Sitz eines Seefliegerhorsts, der nach dem Krieg als Flüchtlingslager genutzt wurde und bis zu 400 Flüchtlinge aus verschiedenen Regionen beherbergte. In Lammershagen gibt es landwirtschaftliche Betriebe, die vor allem den Fischfang im Selenter See betreiben. Die Fischerei in Bellin ist besonders bekannt für den Maränenfang, der bis nach Berlin exportiert wird. Die Gemeinde ist dünn besiedelt, hat aber durch Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg einen Bevölkerungszuwachs erfahren. Die Gemeindevertretung besteht aus neun Sitzen, die von der Freien Wählergemeinschaft, den Grünen und der SPD besetzt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Plön
- Seehöhe
- 15 m
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