📷 Bild: Wikimedia Commons
Degaña
Gemeinde in Spanien
Degaña liegt im Norden der Gemeinde Cangas del Narcea und grenzt im Westen an Ibias, im Süden und Osten an Kastilien und León. Die Region ist geprägt von den Bergketten der Picos und der Cordillera Cantábrica, die die Landschaft dominieren. Die Gemeinde ist Teil der autonomen Region Asturien und verfügt über eine reiche natürliche Umgebung, die von Flüssen wie dem Rio Ibias und kleineren Bächen begleitet wird. Die Geschichte von Degaña reicht bis in die Steinzeit zurück, wo Funde die frühe Besiedelung belegen. Römische Kastelle und Brücken aus dieser Zeit sind noch heute erhalten. Erstmals wird der Ort 912 in einer Urkunde des Klosters Santiago de Degaña erwähnt. Im 13. Jahrhundert gehörte Degaña zum Königreich León, und die Adelsgeschlechter Quiñones und Queipo prägten die Region bis ins 19. Jahrhundert. Diese Einflüsse sind im Wappen der Gemeinde sichtbar. Degaña ist vor allem für seine landwirtschaftliche Produktion bekannt, insbesondere die Viehwirtschaft und damit verbundene Betriebe wie Molkereien und Käsereien. Der Bergbau spielt weiterhin eine Rolle, insbesondere in der Nachbarschaft. Die Gemeinde zählt zu den touristischen Zentren der Region und verfügt über mehrere Kirchen, darunter die Pfarrkirche Santa María in Cerredo. Zu den wichtigsten Feste gehören die Feria de Santiago im Juli und verschiedene Feste in den Parroquias.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Concejo
- Ort
- Provinz Asturien
- Seehöhe
- 860 m
- Website
- http://www.degania.org
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