Münzmeisterhaus

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitBayernBezirk Coburg

Münzmeisterhaus

denkmalgeschütztes Gebäude in Coburg

Das Münzmeisterhaus in der Ketschengasse 7 ist ein bedeutendes Bürgerhaus Coburgs, das 1444 als dreigeschossiges Wohnhaus des Münzmeisters „von Rosenau“ errichtet wurde. Es zählt zu den ersten gotischen Fachwerkbauten in Geschossbauweise der Stadt. Das Gebäude ist rund 22 Meter hoch und weist eine 22 Meter lange Fassade in der Ketschengasse auf, die im Erdgeschoss aus Sandsteinquadern besteht und durch sechs Laubenbögen gegliedert ist. Das Haus war von 1854 bis 1901 als Alexandrinenschule genutzt und wurde später in Wohn- und Gewerbeflächen unterteilt. Im Jahr 2008 gab es in den Obergeschossen Praxisräume und drei Wohnungen. Die Fassaden der Obergeschosse bestehen aus Holzfachwerk mit Knaggen und Andreaskreuzen, während die Giebelseiten einfache orthogonale Fachwerke aufweisen. Das Satteldach wurde im 18. Jahrhundert mit Schleppgauben und im 20. Jahrhundert mit einem Treppenhaus und Aufzug ergänzt. Die Fassade der Rückseite ist durch einen Innenhof mit vier Fensterachsen sowie ein Hinterhaus entlang der Neugasse gekennzeichnet. Das Rückgebäude in der Neugasse ist ein viergeschossiges Satteldachhaus mit massivem Erdgeschoss und zwei Rundbogenöffnungen für eine Garage. Über dem Erdgeschoss springt eine dreigeschossige Fachwerkfassade mit drei Fensterachsen vor. Im 1. Obergeschoss wurden 1957 Grisaillemalereien der sieben Tugenden entdeckt, die heute in der Aula des Casimirianums ausgestellt sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bauwerk
Ort
Coburg
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Münzmeisterhaus (CC0-1.0)

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Zurück nach Coburg ← Alle Spots in Bayern

QR-Code

QR c5ef771
c5ef771