Bakonycsernye

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Bakonycsernye

Gemeinde in Ungarn

Bakonycsernye ist ein Dorf im Bezirk Mór, Fejér-Kreis, Ungarn. Es liegt im Tal des Gaja-Flusses an der nördlichen Grenze der Transdanubischen Gebirgskette. Die Siedlung erstreckt sich über fünf Kilometer in das Tal hinein und hat etwa 3300 Einwohner. Der Name stammt aus dem slawischen Wort „cserny“, was „schwarz“ bedeutet. 1913 wurde der Name durch die Hinzufügung von „Bakony“ geändert, wodurch das Dorf zum heutigen Bakonycsernye wurde. Bakonycsernye hat eine reiche Geschichte, die bis in die Neolithikum- und Eisenzeit zurückreicht. Im 14. Jahrhundert wurde es erstmals erwähnt. Während der osmanischen Eroberung wurde die Bevölkerung reduziert, doch ab 1724 wurde das Dorf durch Slowaken aus dem alten Oberungarn wieder besiedelt. Die Zichy-Familie förderte die kulturelle und religiöse Entwicklung, wodurch das Dorf im 18. Jahrhundert blühte. 1730 lebten bereits 300 Einwohner dort, und 1785 wurde die erste Steinkirche gebaut. In Bakonycsernye gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die barocken Lutheraner- und Katholikerkirche sowie mehrere frühneuzeitliche Fachwerkhaus. Etwa vier Kilometer entfernt liegen die Ruinen des Csikling-Schlosses. Die Dorfstruktur ist modern ausgestattet mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation. Die lokale Regierung fördert den Tourismus durch die Ausweitung von Unterkünften und die Pflege der kulturellen Traditionen. Die Dorfbewohner arbeiten aktiv an der Verbesserung der touristischen Angebote.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Mór

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