📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Voisins
Schloss in Frankreich
Das Château de Voisins ist ein neoklassizistisches Schloss in Louveciennes, im Département Yvelines in Frankreich. Es liegt 8 Kilometer nördlich von Versailles und 20 Kilometer östlich von Paris. Die erste Bauweise des Schlosses datiert aus dem Zeitraum zwischen 1650 und 1675. Im Jahr 1696 erwarb der Marquis de Cavoye, der Großmarschall des Haushalts von Ludwig XIV., das Schloss. Später wurde es von der Prinzessin de Conti, einer Enkelin Ludwigs XIV., erworben und umgebaut. Das Schloss war bis 1820 Eigentum des Comte de Turtot Hocquart, der es modernisierte. 1857 kaufte Charles Tavernier das Anwesen und baute ein Jagdhaus sowie die Gärten um. Das Schloss wurde später von dem Bankier Julius Beer an seinen Sohn William weitergegeben, dessen Frau Elena ein literarisches Salon betrieb. Hier schrieb Leconte de Lisle sein Werk *La Rose de Louveciennes*, und der Dichter starb 1894 im klassischen Gartenterrassenhaus des Schlosses. Das Schloss ist in einem „H“-Plan gebaut, mit zwei Flügeln, die an der südlichen Eingangsfassade durch eine offene Loggia verbunden sind. Die nördliche Gartenseite verfügt über eine orangenreiche Fassade. Die Küche und die Dienstwohnungen befinden sich in einem niedrigen, unauffälligen Flügel im Osten. Die Hauptgebäude haben drei Etagen und fünf Zimmer im Erdgeschoss. Das Schloss wurde 1948 als Monument historique eingetragen und wird seit 1946 von der Banque nationale pour le commerce et l'industrie verwaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Louveciennes
- Adresse
- Voisins
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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