Rittergut Hammerstein
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Rittergut Hammerstein lag in Wuppertal im Stadtbezirk Vohwinkel, westlich von Sonnborn und Unten vorm Steeg an der rechten Wupperseite. Es war ein Gutshof, der im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Die genaue Anordnung des Herrenhauses ist nicht überliefert, weshalb man vermutet, dass es sich um einen schlichten zweigeschossigen Bau handelte. Zum Gut gehörte eine Wassermühle, die im Laufe der Zeit verloren ging. Das Rittergut war bis ins 18. Jahrhundert in der Familie von Hammerstein verankert, bis es 1811 an die Familie Reiffen verkauft wurde. 1825 übernahm der Kaufmann Johann Christian Jung das Gut und ließ die Villa Hammerstein auf der Anhöhe errichten. Die Villa wurde ab 1826 als Sommerlokal mit Saal und Gesellschaftsräumen genutzt. Die umliegende Landschaft umfasst die Hammersteiner Allee und den Landschaftspark der Villa. Die Villa Hammerstein steht heute auf der Hammersteiner Allee und ist Teil des Landschaftsparks. Der Name „Schloss Hammerstein“ ist vermutlich ein volkstümlicher Beiname der Villa. Das Rittergut selbst ist nicht mehr erhalten, doch die Villa und der Park bieten einen Eindruck der historischen Lage. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der Wupper und der historischen Entwicklung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wuppertal
In der Nähe
- Sonnborner Straße 55837 m
- Gebhardgebäude1.1 km
- Wuppertaler SV1.2 km
- Wallburg in Sonnborn1.5 km
- Stadion am Zoo1.2 km
- Bahnstrecke Wuppertal-Vohwinkel–Essen-Überruhr1.3 km
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